Ein USB-Stick ist ein kleines Speichermedium, das für den Transport von Daten von einem Computer zu einem anderen verwendet werden kann. Kaum größer als ein Schlüsselanhänger können diese Geräte mittlerweile bis zu 256 Gigabyte an Daten speichern.

Einheitlicher Standard ist hilfreich
Durch seine einfach Handhabung, die große Speicherkapazität und die schnelle Zugriffszeit, ist der USB-Stick zu einem beliebten und häufig verwendeten Massenspeicher geworden. Jeder PC oder Laptop besitzt heute eine Reihe von USB-Ports (USB: Universal Serial Bus) über den der Stick mit dem Computer verbunden wird. Nach dem Einstecken wird der Stick vom Betriebssystem automatisch erkannt und logisch in das System eingefügt. Erstellte Dokumente, Programme, Präsentationen, Bilder, Musik, Videos etc. können danach vom Computer auf den Stick übertragen und damit gesichert werden.

Kleiner Stick – großer Massenspeicher
Moderne USB-Sticks (USB 3.0) können theoretisch mit einer Übertragungsrate von 480 Mbit/s beschrieben werden. In der Praxis wird der Wert jedoch kaum erreicht. Bei USB 2.0 reduziert sich die Rate auf 12 Mbit/s. USB-Sticks sind preiswert, manchmal werden die kleinen Speichergeräte sogar als Werbeartikel verschenkt. Bei regelmäßiger Sicherung hat man im Notfall alle wichtigen Daten zur Hand. Auch Einstellungen, Spielstände oder Browser Lesezeichen lassen sich bequem auf einem USB-Stick unterbringen. Ein PC kann auch von einem Speicherstick aus gebootet werden.
Weil die kleinen Speichergeräte schnell verloren gehen, sollten die Daten vor dem Übertragen verschlüsselt werden. Dafür gibt es im Internet kostenlose Verschlüsselungsprogramme. Jährlich werden Tausende von Stick in Taxis oder Textil-Reinigungen gefunden. Leider lassen sich über einen USB-Stick auch Viren und andere Schadprogramme unbemerkt in einen Computer einschleusen. Grund genug, den Stick mit einem Anti-Virus-Programm zu scannen.