Die heutige Technik in Sachen Mobilfunk wird ständig vom technischen Fortschritt getrieben und bringt somit fast jeden Tag Neuheiten hervor. Es sollte der Blick des Einzelnen und Anwenders jedoch nicht nur in Richtung der so genannten Smartphones und mobilen Endgeräte gerichtet sein, sondern vielmehr gilt es diesbezüglich auch zu erkennen, dass für den Betrieb der Mobilfunknetze auch entsprechende Basistechnik notwendig ist. Das so genannte Global System for Mobile Communications – kurz GSM – ist diesbezüglich definitiv zu nennen und anzuführen.

Der GSM Standard hat sich inzwischen durchgesetzt. Doch hinter dieser Basistechnik der mobilen Telefonie verbirgt sich nicht nur einmal das mobile Telefonieren als solches, sondern vielmehr auch die Übermittlung von Daten. Durch den vorhandenen GSM Standard werden beispielsweise Kurzmitteilungen übermittelt, doch ist auch die leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung erst hierdurch möglich geworden. Wenn der Techniker von GSM spricht ist zumeist von der zweiten Generation, der so genannten 2G Technologie die Rede. Dies ist der Nachfolger für die analogen System der alten Zeit und zugleich der Mobilfunk Standard, welcher weltweit die größte Verbreitung zu bieten hat.

Die Entwicklung des GSM Standards wurde mit Hochdruck vorangetrieben. Hierbei war das Ziel, einen Mobilfunk Standard zu schaffen, welcher ein mobiles Telefonnetz aufbauen und betreiben kann, welches europaweit angeboten werden kann. Dabei lag der Clou jedoch nicht in der angedachten und realisierten Verbreitung des Standards, sondern vielmehr auch daran, dass eine Kompatibilität zu den bisherigen ISDN Techniken und analogen Telefonnetzen vorhanden war.

Keine Frage – die heutige mobile Telefonie hat dem GSM Standard viel seiner Leistungsfähigkeit zu verdanken.